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Rostock ist auch 2006 ein sehr beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe

Warnemünde - Alter- und Neuer Strom Ergebnisse der Befragung von Kreuzfahrtpassagieren
und Besatzungsmitgliedern liegen vor

Neuer Rekord bei Schiffsanmeldungen für 2006
Rostock, 3. Oktober 2005 Mit 97 Anläufen von 29 verschiedenen Schiffen und 124.500 Passagieren ist Rostock in diesem Jahr erstmals der wichtigste deutsche Kreuzfahrthafen. Für das Jahr 2006 stehen bereits 151 Anläufe von 37 Schiffen mit über 150.000 Passagieren in der Anmeldeliste der Hafen-Entwicklungsgesellschaft. Mehr als 40 Passagierwechsel sind für Warnemünde im kommenden Jahr geplant. Kein anderer deutscher Hafen wurde je von so vielen Kreuzfahrtschiffen so häufig angelaufen. Insbesondere die großen amerikanischen und englischen Kreuzfahrtreedereien wie Holland America Line, Norwegian Cruise Line, Celebrity Cruises, P&O Cruises, Saga Shipping, Fred Olsen Cruise Lines und Princess Cruises setzen bereits seit Jahren auf Rostock als deutschen Zielhafen. AIDA Cruises, die größte deutsche Kreuzfahrtreederei mit Sitz in Rostock, nutzt Warnemünde als Basishafen für ihre Ostseekreuzfahrten.

Renommee, Internationalität und Wertschöpfung für Rostock
Rostock-Warnemünde erfreut sich bei Kreuzfahrtgästen und Crew-Mitgliedern aus aller Welt weiterhin einer großen Beliebtheit. Das ergab eine Passagier- und Crew-Befragung, die das Ostseeinstitut für Marketing, Verkehr und Tourismus an der Universität Rostock in diesem Jahr vom 4. Juni bis 8. September im Auftrag der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock durchführte. Im Rahmen von 38 Schiffsanläufen wurden 1122 Passagiere und 422 Besatzungs-mitglieder nach ihrer Zufriedenheit mit dem Hafen und ihrem Ausgabeverhalten befragt.
Bereits in den letzten drei Jahren wurden die Kreuzfahrtgäste im Auftrag der Hafen-Entwicklungsgesellschaft in Warnemünde interviewt.

"Rund sechs Millionen Euro gaben Kreuzfahrtpassagiere und Crew-Mitglieder in dieser Saison in der Region Rostock aus. Das ist zusätzliche Kaufkraft für unsere Region. Insbesondere die lokale Gastronomie und der Einzelhandel profitierten von den internationalen Seereisenden", sagt der Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock, Ulrich Bauermeister.

Knapp drei Millionen Euro gaben die Passagiere auf ihren Tagesausflügen in Warnemünde, Rostock und Mecklenburg aus. 2,1 Millionen Euro ließen die Passagiere in der Region, für die Warnemünde Start- und Zielpunkt ihrer Reise war. Der Umsatz durch an Land gegangene Besatzungsmitglieder betrug mehr als eine Millionen Euro.

"Das Gros der diesjährigen 124.500 Kreuzfahrtpassagiere stammt aus Großbritannien, Deutschland und aus Übersee. Rund 36 Prozent kommen aus Großbritannien, 28 Prozent aus Deutschland und 25 Prozent aus den USA. Dank der guten Entwicklung in der Kreuzschifffahrt geht es zwischen Mai und September in Warnemünde so international wie an keinem anderen Ort in Mecklenburg-Vorpommern zu", so der Rostocker Hafenchef.
Von den 97 Schiffsanläufen in diesem Jahr gab es 24 mit einem Reisewechsel, bei denen 43.000 Passagiere gezählt wurden. 73 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen brachten 81.500 Seereisende an die Warnow, die größtenteils Tagesausflüge unternahmen. Das Durchschnittsalter der Passagiere betrug 59 Jahre.

Neben den 124.500 Kreuzfahrtpassagieren waren rund 50.000 Besatzungsmitglieder, davon 72 Prozent aus Asien, an Bord der Schiffe. Mehr als die Hälfte der Crew ging an Land. Individuelle Landgänge der Passagiere standen in diesem Jahr hoch im Kurs. Durchschnittlich 40 Prozent nahmen an keiner organisierten Tour teil, sondern erkundeten Ostseebad und Stadt auf eigene Faust. Etwa 30 Prozent nahmen an einer geführten Tour nach Berlin teil und weitere 30 Prozent an Ausflügen in die Region.

Die Teilnehmer eines organisierten Ausflugs in die Stadt bzw. in die Region gaben hier insbesondere für Einkäufe und Gastronomiebesuche durchschnittlich 48 Euro aus. Bei Passagieren, die individuell in Rostock und Warnemünde unterwegs waren, beliefen sich die durchschnittlichen Ausgaben auf 51 Euro. 50 Prozent der Ausgaben entfielen auf Shopping, 29 Prozent auf Gastronomie und neun Prozent auf Souvenirs.

Die Passagiere, die einen Reisewechsel in Warnemünde durchführten, waren insbesondere mit den Bedingungen im neuen Warnemünde Cruise Center am Liegeplatz 7 zufrieden bzw. sehr zufrieden (82 Prozent). Die Gegebenheiten an Liegeplatz 8 im Warnemünder Werftbecken fanden dagegen nur 48 Prozent der Passagierwechsler zufrieden stellend. "Hier zeigt sich ganz klar, wie dringend es geboten ist, diesen Liegeplatz zu ertüchtigen, um die gute Entwicklung der Kreuzschifffahrt in Rostock nicht zu gefährden", sagt Ulrich Bauermeister.

22 Prozent der 43.000 Passagiere, die in Warnemünde ihre Kreuzfahrt antraten und beendeten, machten vor oder nach der Seereise Urlaub in der Region. Davon rund 70 Prozent in Warnemünde und Rostock. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,8 Tage.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Besatzungsmitglieder befragt. Die 422 Interviews ergaben, dass im Durchschnitt 54 Prozent der Crew während der Liegezeit das Schiff verlassen. Das heißt von den 50.000 Besatzungsmitgliedern in diesem Jahr begaben sich 27.000 auf einen Landgang. 97 Prozent der Befragten sind mit dem Hafen Rostock-Warnemünde zufrieden bzw. sehr zufrieden. Mehr als 80 Prozent der Landgänger besichtigten die Stadt und kauften ein. Die Mitglieder der Besatzung gaben durchschnittlich 45 Euro in Rostock und Warnemünde aus. Davon entfielen 60 Prozent auf Shopping und 34 Prozent auf die Gastronomie.


Beliebter Kreuzfahrthafen
95 Prozent der befragten 1122 Passagiere waren mit dem Anlauf in Rostock-Warnemünde zufrieden bzw. sehr zufrieden (auf einer Skala von 1 bis 5). Am Besten gefielen den Kreuzfahrtgästen während ihres Aufenthaltes in Rostock die Kirchen und historischen Gebäude: in Warnemünde waren es Strand, Ambiente und der Alte Strom. Negativ bewerteten die Ausflügler Kommunikationsprobleme und keine Annahme von Kreditkarten. Allerdings hatten nur 97 Personen aller Befragten etwas zu bemängeln.

91 Prozent der Passagiere war die Hansestadt Rostock vor ihrer Kreuzfahrt kein Begriff. "Die Befragungsergebnisse geben uns wertvolle Hinweise, wo wir zukünftig den Hebel ansetzen müssen, um uns im Wettlauf um die Kreuzfahrtschiffe in der Ostsee im oberen Drittel zu etablieren. Wichtig war, dass unsere internationalen Gäste begeistert von Stadt und Region wieder nach Hause fuhren. Die hohen Zufriedenheitswerte von immerhin 95 Prozent unserer Kreuzfahrtpassagiere sind beste Werbung für Stadt und Hafen. Zudem sind ein- und auslaufende Kreuzfahrtschiffe ein Magnet für die Urlauber, Tagesgäste und Einwohner Rostocks. Durch die Kreuzschifffahrt bleibt Geld in der Stadt und der Region. Und davon profitieren insbesondere unsere Tourismusbetriebe und der  Einzelhandel. Ein florierendes Kreuzfahrtgeschäft in Rostock ist beste Wirtschaftsförderung für den Standort, ein Aushängeschild für die Internationalität unserer Hanse- und Hafenstadt sowie ein Alleinstellungsmerkmal für die Tourismuswerbung Rostocks und des Landes Mecklenburg-Vorpommern", so Ulrich Bauermeister.


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